Zum Inhalt springen

Türkische Grammatik

Klare Erklärungen zu türkischen Suffixen, Fällen und Konjugationen — immer am Beispiel.

A1

Türkisches Pluralsuffix: -ler und -lar erklärt

Wie das türkische Pluralsuffix funktioniert — die zweifache Vokalharmonie, die -ler oder -lar wählt, warum ein Substantiv nach einer Zahl im Singular bleibt und warum das l nie zu t wird.

Türkische Personalpronomen und Pro-Drop erklärt

Die sechs türkischen Subjektpronomen — ben, sen, o, biz, siz, onlar — und warum die Verbendung das Pronomen wegfallen lässt, wann man es zur Betonung wieder hinzufügt und warum o kein Geschlecht trägt.

Türkische Kopula im Präsens: 'sein' ohne Verb

Wie das Türkische die Präsenskopula ohne Verb "sein" bildet — die sechs Personalendungen, ihre vierstufige Vokalharmonie, der Puffer -y- nach einem Vokal, die Null-Endung der 3. Person gegenüber -dır und die Verneinung mit değil.

Türkische Demonstrativpronomen: bu, şu, o erklärt

Wie die türkischen Demonstrativpronomen funktionieren — die drei Grade bu, şu und o, warum dasselbe Wort vor einem Substantiv nie seine Form ändert, aber allein stehend einen Fall annimmt, und der Puffer n, der vor jeder Fall- und Pluralendung auftritt (bunu, buna, bunlar).

Türkischer Akkusativ: -ı, -i, -u, -ü erklärt

Wie das türkische Akkusativsuffix funktioniert — wann ein direktes Objekt es nimmt, die vierfache Vokalharmonie, der Puffer -y- nach einem Vokal, die Konsonantenerweichung und der Apostroph bei Eigennamen.

Türkischer Dativ: -e, -a, -ye, -ya erklärt

Wie das türkische Dativsuffix funktioniert — die zweifache Vokalharmonie, die -e oder -a wählt, der Puffer -y- nach einem Vokal, die p/ç/t/k-Erweichung in kitaba, die Verben, die ihn regieren, und die suppletiven Dative bana und sana.

Türkischer Ablativ: -den, -dan, -ten, -tan erklärt

Wie das türkische Ablativsuffix funktioniert — die Vokalharmonie, die -den oder -dan wählt, die Verhärtung zu -ten oder -tan nach einem stimmlosen Konsonanten, und wie der Kasus Herkunft, Material, Ursache und den Vergleichsmaßstab kennzeichnet.

Türkischer Genitiv: -in und -nin erklärt

Wie der türkische Genitiv den Besitzer markiert: vierfache Vokalharmonie, der Puffer -n- nach einem Vokal, die Pronomenformen, und warum ein Wort wie evin sowohl „des Hauses“ als auch „dein Haus“ bedeuten kann.

Türkische Possessivsuffixe: -im, -in, -i erklärt

Wie die türkischen Possessivsuffixe einem Substantiv einen Besitzer anfügen — die vierfache Vokalharmonie, die den Bindevokal formt, warum dieser Vokal nach einem Vokal wegfällt, während die dritte Person ein -s- gewinnt, und warum evi zugleich „sein Haus" und „das Haus" bedeutet.

Türkische Nominalkomposita: izafet erklärt

Wie das Türkische zwei Substantive zu einem Kompositum verbindet — das Possessivsuffix -(s)ı am zweiten Substantiv, wann das erste Substantiv den Genitiv -(n)ın nimmt, die zwei Arten (ein generischer Typ gegenüber einem bestimmten Besitzer) und der Puffer -n- vor einer Kasusendung.

Türkische Verlaufsform: das Suffix -Iyor

Wie die türkische Verlaufsform -Iyor funktioniert — der vierstufige Puffervokal, der Stammvokal, der davor wegfällt, die Personalendungen und der Gebrauch für die nahe Zukunft.

Türkische Fragepartikel: mı, mi, mu, mü erklärt

Wie die türkische Ja-Nein-Fragepartikel funktioniert — die vierfache Vokalharmonie, die mı, mi, mu oder mü wählt, warum sie ein eigenes geschriebenes Wort ist, wie eine Personalendung an sie tritt und wie ihre Stellung den Fokus der Frage setzt.

Türkische Fragewörter: kim, ne, nerede, nasıl

Wie das Türkische Fragesätze bildet — das Fragewort bleibt dort stehen, wo die Antwort stünde, nimmt Kasusendungen wie kime und nereden an, und das Verb entscheidet, welchen Kasus es trägt.

Türkischer Instrumental: ile und -la / -le erklärt

Wie der türkische Instrumental funktioniert — die Postposition ile und ihr Klitikon -la / -le, die zweiseitige Harmonie, die sie wählt, der Puffer -y- nach einem Vokal und wie die Pronomen ihn auf ihrem Possessivstamm annehmen.

Türkische Suffixe -li und -siz: mit und ohne

Wie das Türkische aus Substantiven Adjektive bildet — mit -li („mit, habend") und -siz („ohne"): die vierfache Vokalharmonie, die durch beide läuft, warum das l und das s nie erweichen und wie -li auch „von einem Ort" bedeutet.